Ich war ja echt immer der Vertreter von "nimm Geld in die Hand und kauf Dir gute Schuhe die lange halten", aber nachdem mir bei sämtlichen Trekkingschuhen nach nach quasi einem Jahr die Sohlen weg erodiert sind (zuletzt bei einem Meindl (sicher keine 800km), für 150€ neu besohlt, wieder nur 1 Jahr gehalten (sicher keine 800km), dann Goretex undicht, Leder sieht noch super aus) hatte ich final die Schnauze voll und bin auf Decathlon Quechua MH500 (680g das Paar) für 60ökn umgestiegen. Kaum Dämpfung. Man ist gezwungen zu lernen mit den Fußballen aufzutreten nach 25km. Nix für matschige Gratwanderungen und Hochalpine Pässe aber im Mittelgebirge oder im subtropischen (e.g. Kanaren) für mich super!!
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Hi, erste Frage: Wie groß bist du? So ab 1,85m wird die Zeltauswahl etwas schwieriger. Da TT Moment zum Beispiel wird nicht für Personen über 1,93m empfohlen. Also Wind hat man auch im Sommer, reichen ja Sturmböen bei Gewitter. D.h. ich würde mich einmal festlegen beim Gestänge und dann damit immer auf Tour gehen. Gewichtsunterschied zwischen Carbon und Aluminium beträgt bei z.B. Zelten von Tarptent bis zu 120g. Für dein Einsatzgebiet, Skandinavische Länder, würde ich, ohne ein Skandinavien-Experte zu sein, immer das stabilste Gestänge mitnehmen. Aus Zwei Gründen: Zum einen ist man je nach Landschaft sehr exponiert; zum anderen sind das Länder, wo du im Gegensatz zu Deutschland, beim Versagen des Zeltes eventuell eben nicht mal eben Zwei Stunden ins nächste Dorf läufst. D.h. da hast du durchaus Situationen, wo du dich auf dein Zelt verlassen können must. Das wären mir 120g Mehrgewicht wert. Ist jedoch letztendlich deine Entscheidung. Das TT Notch mit Mesh hatte ich mal, war mir bei meinen 1,95m zu schmal, d.h. ich hab mich zwischen den beiden Stangen zu eingezwängt gefühlt. Sonst ein gutes Zelt. Ich besitze jetzt das normale TT Rainbow, das mag ich sehr, für Skandinavien würde ich mich wohl jedoch nach einem Zelt umschauen, dass etwas mehr für den Einsatz bei starkem Wind gebaut ist. Das Durston X-Mid besitze ich nicht, hatte jedoch im Sommer auf nem Zeltplatz bei leichten Sturmböen eines neben mir stehen gehabt (Solid Version) und war sehr von der Performance bei den Windböe
Ich nehme auf meine Bikepacking Touren in D nur einen Bivy Bivy (Alpidex 275g oder Terra Nova 210g) plus Matte und Quilt mit. Mit dem Fahrrad kann man innerhalb einer Viertelstunde soviele mögliche Überdachungen finden (geschlafen habe ich bisher in alten Kuhställen, Bunkern, Parkhäusern, Tiefgaragen, Bauwägen, Toillettenhäuschen, unter Terrassenüberdachungen, Haltestellen, Supermarktdächern etc), so dass höchstens mal ein Ponchotarp bei Schlechtwetter mit in die Ausrüstung kommt. Den OR Helium Bivy konnte ich egal bei welchem Wetter nicht kondensfrei bekommen. Im Regen macht er auch keinen großen Spaß, da man ihn nie vollständig schließen darf, wenn man länger drin schlafen und wieder aufwachen will. 😶
Vier oder fünf Jahre Gesamtnutzung klingt schon wesentlich besser als „nach 800 km weg“. Für schwieriges Gelände würde ich bei nachlassendem Profil aber auch lieber früher wechseln.
Die Partnerplanung klingt tatsächlich sinnvoll. Gerade wenn einer sowieso die Tour plant und der andere am Ende nur wissen möchte, was in seinen Rucksack gehört. So spart man sich einiges an Hin und Her.
Das war der Punkt, der mich bei meinem Rainbow Li gestört hatte: Bei geöffnetem Außen und Innenzelt regnet/läuft das Wasser nicht massiv direkt ins Innenzelt (ist beim aktuellen Zelt so und stört) Es war zwar nicht massiv, aber es hat mir schon reingeregnet, beim Ein bzw Ausstieg. Preislich könnten da auch die Lanshan Zelte für dich interessant sein.
CoMaps wirbt mit "Effiziente Akkunutzung – verbraucht weniger Energie als andere Navigationsapps." Und das ist soweit auch korrekt, wenn man z.B. Apps wie Komoot heranzieht. Das mit einer besseren Effizienz gegenüber OSMand geworben wird konnte ich jetzt aber nicht finden. Wenn man die beiden Apps verglicht sollte man aber auch immer im Hinterkopf behalten, dass OSMand deutlich mehr Funktionalität bietet als CoMaps. Ich selbst nutze CoMaps sehr gerne und komme mit einer Akkuladung auch ohne Flugmodus locker über einen Trekkingtag (10+ Stunden). Vermiss aber auch noch einige Funktionen wie bspw. das Routing importierter Tracks oder eine Benachrichtigung, wenn man nicht mehr auf dem Track ist, das Ein- und Ausblenden von POIs usw.
Hallo, ich bin auf der Suche nach einem leichten, aber gutem Fernglas. Auf das Gramm kommt es nicht an. Ich bin einen Teil des Green Velo in Ostpolen gefahren und werde nächstes Jahr den Rest fahren. Die Tiere haben sich recht gut versteckt, und waren häufig sehr weit weg. Kennt sich jemand aus und / oder hat Erfahrung.
Ist das wirklich so, dass Comaps weniger Akku verbraucht wie OSMand oder nur eine Werbeangabe? Vielleicht hat hier jemand Erfahrungswerte?
Moin moin, kennt einer von euch die Flux Merino Hoodies von 10gram ? Ich habe einen typischen Polartec Alpha und würd gern wissen ob jemand mal wirklich den Unterschied zwischen beiden Arten bemerkt hat grüße
Gute Frage. Ich war natürlich nicht in jedem vorhandenen Laden. In manchen Orten gibt es mehrere Minimarkets. Ich hatte für rund 4 Tage Verpflegung dabei, besonders für abends eine Auswahl asiatischer Nudelgerichte, proteinreiche vegane Fleischpeitschen, getrocknete Sojanuggets fürs Kochen und Porridge für morgens oder zwischendurch. Das hätte ich vor Ort nicht bekommen. Was ich gekauft habe ohne groß zu suchen: etwas frisches Obst, Tomate, Paprika, "frisches" Brot was bedeutet simples Weißbrot, Sesamkringel, so mit etwas Käse gespicktes Hefegebäck. Dosenfisch, Nüsse (ordentliche Auswahl), getrockbete Früchte, Kekse. Also nicht die beste Hikerdiät. Gibt sehr viel Junkfood süß oder salzig. Konserven mit Fleischwaren (nicht sehr attraktiv), Sachen im Glas (wegen Gewicht uninteressant). Nudeln, Kartoffeln, Reis und so würde man finden. Käse und Fleisch (außer unattraktives in Plastik) schien es nicht so recht zu geben in den Minimarkets, ohne es aufgesucht zu haben vermute ich dass es dafür separate Lädchen gibt, weil beides aufgrund der Viehzucht von Relevanz sein müsste. Guten Käse habe ich vermisst bzw halt nicht aufgetrieben. Ich würde also etwas was man dringend will von zu Hause mitnehmen, ansonsten sich anpassen. Restaurants/Imbisse sind sehr Fleischlastig, aber auch da findet man was vegetarisches. Wenn man hin und wieder ein Guesthouse aufsucht kommt auch etwas Abwechslung rein und man muss weniger kaufen/schleppen.
Ich möchte das Tipik Pioulou (je nach Ausstattung 580g - 810g) mit in den Ring werfen P.S.: wenn Du die Suche verwendest, wirst du zu all den genannten Zelten eher zu viel als zu wenig Information finden. Ich mag das Notch 🙃
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