Fast jeder kennt sie. Manchmal sieht man sie an verschiedenen Gebäude wehen. Auch bei uns in Wermelskirchen, wenn auch nicht allzu oft. Manche wollen sie jedoch teilweise oder ganz aus dem öffentlichen Raum verbannen. Die Regenbogenflagge ist ein Symbol für Vielfalt und gegen Diskriminierung, doch sie wird immer wieder und vermehrt Ziel von Hass und Gewalt. Sie ist das weltweit bekannteste Symbol der LGBTQIA+ Community und steht für Vielfalt, Toleranz, Offenheit und die Verbundenheit von Schwulen, Lesben, bisexuellen, trans, intergeschlechtlichen, asexuellen, aromantische, agender Personen und dem Pluszeichen für weitere Geschlechtsidentitäten. Ursprung: Die Flagge wurde 1978 in den USA entworfen und erstmals am 25. Juni 1978 beim „Gay Freedom Day“ in San Francisco gehisst. Der Künstler und Aktivist Gilbert Baker schuf sie auf Wunsch des ersten offen schwulen US-Politikers Harvey Milk. Die Flagge wurde 1979 zum offiziellen Symbol der Bewegung. Bedeutung und Farben: Ursprünglich hatte die Flagge acht Farben, jede mit eigener Bedeutung. • Rosa: Sexualität • Rot: Leben • Orange: Heilung • Gelb: Sonnenlicht • Grün: Natur • Türkis: Magie oder Kunst • Blau: Harmonie • Violett: Geist In der Folgezeit wurde die Flagge aus praktischen Gründen (z. B. bei der Produktion) auf sechs Farben reduziert. Die heute am verbreitetsten sind: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett. Historischer Kontext: Das Symbol des Regenbogens hat jedoch eine tiefere und ältere Geschichte. Es gilt in vielen
Foro Fliegen euch die Tierarztkosten um die Ohren?
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Hochinteressant Manchmal, ohne dass man es plant, läuft einem ein Buch über den Weg, bzw. über den Angebotstisch einer Bücherei. Einschließlich der Quellenangaben über 800 Seiten – also viel Buch für’s Geld. Aber nicht die Menge ist interessant sondern der Inhalt. Nicht ganz einfach zu lesen, da mit vielen Quellenangaben, Zitaten und Beispielen versehen. Deshalb dauert es etwas länger als ein normaler Krimi aber es hat sich gelohnt und ich habe einiges daraus lernen können. „1619“ – ein ganz einfacher Titel aber der Beginn einer der größten Katastrophen. In diesem Jahr erreichte das Schiff „White Lion“ die Küste von Virginia. An Bord die ersten zwanzig Menschen, die aus Afrika verschleppt und in der neuen Welt als Sklav:innen verkauft wurden. Dieses Buch ist ein Projekt in dem sich verschiedene Autor:innen aus unterschiedlichsten Bereichen zusammen gefunden haben. Die Zeitfolge bleibt bis in unsere Zeit bestehen. 2022 erschienen hat es nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Es lässt sich gut nachverfolgen, wie der Erfolg der amerikanischen Wirtschaft und dem Finanzsystem entstanden sind und wie eng dies verbunden ist mit den Sklav:innen. Mit dem Handel und der Ausbeutung dieser Menschen. Und auch nach dem Bürgerkrieg und der sogenannten Befreiung der Sklav:innen hatte sich wenig bis nichts geändert. Die farbigen Menschen wurden immer noch ausgebeutet, benachteiligt, straflos misshandelt oder oft ermordet. Das Buch gibt Einblick in die Bereiche Landwirtschaft, Industrie und H
Ein Jahr neues forumwk.de. Ein Jahr voller Themen, Meinungen, Diskussionen und Geschichten aus Wermelskirchen und Umgebung. Am 1. Oktober 2025 ist das neu aufgesetzte forumwk.de gestartet. Ein Jahr später ist es Zeit, einmal nicht auf einzelne Beiträge zu schauen, sondern einfach auf die Zahlen. 1.900 Beiträge 1.900 Beiträge wurden im ersten Jahr veröffentlicht. Nachrichten, Veranstaltungen, Vereine, Politik, Kultur, Stadtentwicklung, Natur, Menschen, Geschichten und vieles mehr: forumwk.de versucht, die unterschiedlichsten Facetten unserer Stadt abzubilden. Das sind durchschnittlich mehr als fünf neue Beiträge jeden Tag . 1.099 Kommentare Zu den Beiträgen kamen 1.099 Kommentare . Denn ein Forum lebt nicht allein von denjenigen, die etwas schreiben. Es lebt auch von denjenigen, die lesen, anderer Meinung sind, zustimmen, nachfragen oder eine eigene Sichtweise beitragen. Lesen und diskutieren – beides gehört für uns zusammen. 5.000 bis 6.000 Sessions täglich Ein weiterer Blick gilt den Zugriffen auf forumwk.de. Nach den vorliegenden Zugriffszahlen bewegen sich die täglichen Sessions derzeit im Bereich von etwa 5.000 bis 6.000 . Diese Zahl ist allerdings nicht mit der Zahl der Leserinnen und Leser gleichzusetzen . Eine Person kann mehrere Sessions erzeugen, und auch technische Faktoren können die Zugriffszahlen beeinflussen. Die Zahl vermittelt deshalb vor allem einen Eindruck davon, wie regelmäßig das Angebot genutzt und aufgerufen wird . Und auch wenn wir daraus keine exakte
Wermelskirchen-Eipringhausen. Das evangelische Gemeindehaus in der Weller Strasse in Eipringhausen soll ein Haus der Dorfgemeinschaft bleiben. Dafür haben dieser Tage rund 50 Bürgerinnen und Bürger aus Eipringhausen, Well und den umliegenden Ortschaften den Förderverein der Dorfgemeinschaft Oberhonschaft gegründet. Der Andrang war so groß, dass hinten Plätze nachgestellt und die Türen geöffnet werden mussten. Aus einem Schock wird ein Neuanfang Auslöser war eine Nachricht, die viele im vergangenen Jahr kurz vor Weihnachten tief getroffen hat: Die Evangelische Kirchengemeinde Wermelskirchen kann das Haus aufgrund struktureller und finanzieller Veränderungen nicht mehr halten. Max Lietzau, der mit großem Engagement und detaillierter Vorbereitung durch den Abend führte, schilderte, dass seit über siebzig Jahren die Menschen der Dörfer dort zusammen kommen. Und aufgeben wolle niemand. Im Januar, so Lietzau, machten sich Vertreter auf den Weg zu einem Verein, der andernorts Ähnliches geschafft hatte, und kehrten ermutigt zurück. Arbeitsgruppen entwickelten in den folgenden Monaten die Satzung, führten Gespräche mit dem Presbyterium und klärten die Gemeinnützigkeit mit dem Finanzamt. Das Ergebnis ist ein Erbbaurechtsvertrag über 99 Jahre: Der Verein übernimmt das Haus und trägt dafür die Kosten, es bleibt aber als Dorfgemeinschaftshaus für alle offen. In seiner Andacht zu Beginn beschrieb Pfarrer Manfred Jetter den Wechsel als zeitgemäße Wandlung und nicht als radikalen Bruch. Man
Ein Weg, viele Begegnungen, ein Dankeschön Ein Reisebericht von einem Pilger aus Wermelskirchen Folge 15 25. Etappe am 21.05.2017 von Sarria (13.400 EW) nach Gonzar (51EW) Streckenlänge 31,0 km, Übernachtung Auberge Garcia 17,00 Euro (sehr gut). Gesamtkilometer 727,0. Früh aufgestanden und dann los, von Sarria aus der Stadt hinaus geht es zunächst ständig bergauf. So früh am Morgen und dann diese Anstrengung. Mein Gott habe ich gedacht, der heilige Jakob macht es uns auf den letzten 100 Kilometern nicht einfacher. Die letzten 100 km, ab Sarria, ist der Camino deutlich stärker frequentiert. Der Grund ist vor allem die Compostela-Regel: Wer zu Fuß die letzten 100 km nach Santiago geht, kann die Compostela erhalten. Genau deshalb starten viele Pilger genau in Sarria. [ See image gallery at forumwk.de ] Jeder ist so in seinem Tempo gelaufen, Klaus voran und wir dahinter. Wie schon einmal erwähnt, Klaus war uns beim Gehen immer voraus, kein Weg war ihm zu lang. Der Kerl war einfach nicht klein zu kriegen. Irene musste ihn öfter zügeln…..aber…..Klaus….machte sein Ding. Die Tochter von Klaus ist immer achtsam und vernünftig, Recht hat sie gehabt, der jüngste ist Klaus auch nicht mehr……aber……alles gut gegangen. [ See image gallery at forumwk.de ] Trotz der Anstrengung war es einfach nur herrlich mit dem Sonnenaufgang den Tag zu begrüßen. Es war drückend und schwül zugleich, dann der Rucksack… nur langsam kamen wir voran. Am frühen Vormittag kamen uns, so dem Anschein nach und dachten
Beitrag des Schulvereins d. Martin-Buber-Schule Leichlingen e.V. , Burger Str. 28, Wermelskirchen Unsere Förderschule wächst an zwei Standorten. Damit alle Kinder weiterhin an Ausflügen, Sport & Reittherapie teilnehmen können, benötigt der Schulverein einen inklusiven 9‑Sitzer-Schulbus. Helfen Sie mit, damit kein Kind ausgeschlossen wird! Spenden Über das Projekt Katja Förster von Schulverein d. Martin-Buber-Schule Leichlingen e.V ist für dieses Projekt verantwortlich Die Martin-Buber-Schule in Leichlingen ist eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Hier lernen und wachsen Kinder und Jugendliche mit ganz unterschiedlichem, oft sehr individuellem Unterstützungsbedarf. Sie alle benötigen eine Umgebung, die ihnen Orientierung gibt, Geborgenheit bietet und maximale Teilhabe ermöglicht.In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler deutlich gestiegen. Die Martin-Buber-Schule war ursprünglich für rund 100 Kinder und Jugendliche geplant – inzwischen werden hier jedoch rund 174 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Um auf diese Entwicklung zu reagieren und der Platznot entgegenzuwirken, wurde zusätzlich ein weiterer Schulstandort in Wermelskirchen eingerichtet. Damit ist die Martin-Buber-Schule heute an zwei Standorten organisiert. Diese neue Struktur stellt unseren Schulalltag vor ganz neue Herausforderungen. Längere Distanzen müssen überbrückt werden, Fahrten zwischen den Standorten sind notwendig und der Organisationsaufwand ist enor
… ein Plädoyer für Optimismus, Empathie und den Mut Freitag, 09. Oktober, 20:00 Uhr, Kattwinkelsche Fabrik Wer heute jemanden mit „Guten Tag“ begrüßt, gilt schon als naiver Schönredner und utopischer Träumer. Viele haben vergessen, dass ein Gespräch sogar noch schöner sein kann, als Wildfremde im Internet zu beschimpfen. Also, warum nicht mal das Risiko eingehen, mit Leuten zu reden, die eine andere Meinung haben als wir selbst? Womöglich lernen wir etwas dazu und kommen gemeinsam weiter. Ansonsten gehen wir wieder nach Hause und beschimpfen uns im Netz. Sebastian 23 sagt weit mehr als „Guten Tag“. Der Komiker, Poetry Slammer, Aktivist und Bestsellerautor präsentiert mit Zusammenhaltestelle sein bereits zehntes Soloprogramm. Und weil ich ein Werbetext bin, sag ich es ganz offen: Sebastian 23 hat Anfang 2025 völlig zurecht den Deutschen Kabarettpreis gewonnen, stand auf tausenden Bühnen – und Hunderttausende folgen ihm für seine täglichen satirischen Beiträge in den sozialen Medien. Zusammenhaltestelle ist jedoch mehr als ein Kabarettprogramm – es ist ein Plädoyer für Optimismus, Empathie und den Mut, gemeinsam neue Wege zu gehen. Das klingt nach Pathos, der dringend ironisch gebrochen werden sollte. Oder ist das nur ein kommunikativer Trick? Finden wir es gemeinsam heraus! sebastian23.org/ Einlass ca. 19:00 Uhr ABO Diese Veranstaltung ist im Paket takeFIVE – Das Kleinkunstabo · Fr. 18.09.2026 Sven Garrecht · Fr. 09.10.2026 Sebastian 23 · Fr. 06.11.2026 Jess Jochimsen · Fr. 04
Freitag 09. Oktober 2026 No Sports (Ska / Stuttgart) Skin of Tears (SkaTe-Punk / Wermelskirchen) Detlef (Asi-Pop / Köln) Scabby Knees (Melodic Punk / Belgium) Einlass: 19.30 h Beginn: 20.00 h Eintritt: VVK 18 €/ AK 20 Tickets unter: https://punk.de/events/skin-of-tears-35-years-anniversary-friday-20261009#ticket-2384Freitag: No Sports (Ska / Stuttgart) Skin of Tears (SkaTe-Punk / Wermelskirchen) Detlef (Asi-Pop / Köln) Scabby Knees (Melodic Punk / Belgium) Einlass: 19.30 h Beginn: 20.00 h Eintritt: VVK 18 €/ AK 20 Tickets unter: https://punk.de/events/skin-of-tears-35-years-anniversary-friday-20261009#ticket-2384 Samstag 10. Oktober 2026 Wonk Unit (Punkrock / GB-London) Skin of Tears (SkAte-Punk / Wermelskirchen) Cyanide Pills (77 Punk / GB-Leeds) For I Am (Melodic Punk / Belgium) Einlass: 19.30 h Beginn: 20.00 h Eintritt: VVK 20€ / AK 22€ Tickets unter: https://punk.de/events/skin-of-tears-35-years-anniversary-saturday-20261010 Foto: AJZ Bahndamm Der Beitrag KannWat Konzerte präsentiert erschien zuerst auf Forum Wermelskirchen .
Wermel wird 18 – Geburtstagswoche in der Stadtbücherei Das Maskottchen der Stadtbücherei, der Lesewidder Wermel , wird 18 Jahre alt. Gefeiert wird vom 5. bis 10. Oktober mit einer ganzen Geburtstagswoche. Besucher können Geburtstagsgrüße gestalten, Kinder erwartet am 6. Oktober ein besonderes Bilderbuchkino mit Waffeln. Außerdem gibt es für Mitglieder Überraschungsbücher zum Ausleihen. Mehr lesen Rathaus-Tiefgarage am 10. und 11. Oktober gesperrt Wegen der Sanierung der Entwässerungsrinne an der Tiefgaragenauffahrt wird die Rathaus-Tiefgarage am Samstag und Sonntag, 10. und 11. Oktober, komplett gesperrt . Als Ausweichmöglichkeiten stehen die umliegenden Parkplätze am Bürgerzentrum sowie der Parkplatz an der Feuerwache Am Bahndamm zur Verfügung. Nachhaltigkeitswoche: Ernährung im Mittelpunkt Vom 5. bis 11. Oktober steht bei den gemeinsamen Nachhaltigkeitswochen von Wermelskirchen, Burscheid, Leichlingen und der VHS Bergisch Land das Thema Ernährung im Mittelpunkt. Im Fokus stehen unter anderem regionale und saisonale Lebensmittel, weniger Lebensmittelverschwendung sowie eine stärker pflanzliche Ernährung. Auch Möglichkeiten zum regionalen Einkauf und Angebote der VHS werden vorgestellt. Damit endet die Reihe der vier Nachhaltigkeitswochen. Mehr lesen Zwei Bilderbuchkinos im Oktober In der Stadtbücherei gibt es im Oktober zwei kostenlose Bilderbuchkinos für Kinder ab drei Jahren. Am 6. Oktober um 16 Uhr wird anlässlich des 18. Geburtstags von Wermel eine besondere Geschichte g
VON KLAUS ULINSKI Anfrage der SPD-Fraktion zur Umsetzung der Sprachförderung in den KITA’s Wer ein Kind beim Sprechenlernen beobachtet hat, weiß, dass Sprache nicht gelehrt, sondern erworben wird: beim Essen, beim Spielen, auf dem Weg zum Bäcker. Sie wächst dort, wo jemand zuhört, antwortet und nachfragt. Man kann sie fördern, gewiss; verordnen aber lässt sie sich nicht. Ob die Bildungspolitik des Landes das bedacht hat, ist die Frage hinter einer Anfrage, mit der sich die SPD-Fraktion im Rat unserer Stadt am 30. September an den Bürgermeister gewandt hat, unterzeichnet von Jochen Bilstein, Dr. Markus Richert und Michael Faubel. Man tut ihr unrecht, hielte man sie für Verwaltungsroutine. Sie steht in der Tradition des sozialdemokratischen Anspruchs, dass die Herkunft eines Kindes nicht über seinen Weg entscheiden soll und der Aufstieg durch Bildung dort beginnt, wo ein Kind sich verständlich machen kann. Wer nach Sprachförderung fragt, fragt nach Chancengleichheit, noch ehe der erste Schultag den Unterschied sichtbar macht. Die Fraktion will im Jugendhilfeausschuss wissen, wie die Sprachförderung in den städtischen Kitas erfolgt und ob sich aus den Zahlen der zu fördernden Kinder auf den Umfang der künftigen ABC-Klassen schließen lässt. Was ist geplant? Kinder, deren Deutsch für den Unterricht nicht ausreicht, sollen im Jahr vor der Einschulung verpflichtend einen schulischen Vorkurs besuchen: zweimal in der Woche zwei Stunden, in Schulen, in Kitas oder an anderen geeigneten
Beitrag der Städtepartnerschaft Wermelskirchen – Loches e.V. Französisches Literaturfrühstück der Städtepartnerschaft Wermelskirchen – Loches e.V. mit Marie-Louise Lichtenberg. Am 7. November 2026 wird unser Vereinsmitglied Marie-Louise Lichtenberg nun zum zweiten Mal ein ausgewähltes Angebot an Büchern vorstellen, die entweder von französischen Autorinnen und Autoren geschrieben wurden oder in Frankreich spielen. Bei unserem französischen Frühstück wird ein Bogen gespannt vom Krimi über Jugendbuch zu ernsten und bewegenden Themen der Gesellschaft. Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen und spannenden Vormittag! Samstag, 7. November 2026, 10:00 Uhr – ca. 12:30 Uhr Bürgerhäuser Eich 6/8 42929 Wermelskirchen Anmeldung per E‑Mail: staedtepartnerschaft@wermelskirchen.de Kostenbeitrag: 12,00 €, für Mitglieder 10,00 € (Bezahlung vor Ort) Büchertisch: Buchhandlung van Wahden Bild: Marie-Louise Lichtenberg Der Beitrag Croissants, Konfitüre und eine gute Lektüre erschien zuerst auf Forum Wermelskirchen .
Der Kitt Wermelskirchen ist eine Stadt, in der man sich kennt: im Verein, beim Bäcker, auf dem Wochenmarkt, im Chor, bei der Feuerwehr. Das ist kein romantisches Detail, sondern ein handfester Vorteil. In einer Zeit, in der vieles unübersichtlicher wird, sind Orte, an denen Gemeinschaft entsteht und hält, ein Standortfaktor, den keine Bilanz erfasst und den jeder spürt, der ihn vermisst. Aber auch die Stadtgesellschaft steht in einem Übergang. Menschen ziehen zu, andere fort; die Lebensentwürfe werden vielfältiger, die Arbeitswelt verlangt mehr Beweglichkeit, die Streitigkeiten Themen häufen sich-Verkehr, wohnen, Lärm, Erwartungen an Politik und Verwaltung. Die soziale Balance eines Ortes wird dadurch empfindlicher, und Empfindlichkeit ist ansteckend. Gemeinschaft entsteht nämlich nicht von selbst. Sie muss gepflegt werden: durch offene Begegnungsräume, durch feste, durch das Ehrenamt, vor allem durch die Bereitschaft, den anderen nicht als Gegner zu sehen, sondern als jemanden, mit dem man etwas gemeinsam zu regeln hat. Manches davon lässt sich fördern, vieles nicht; was eine Stadt aber jederzeit tun kann, ist, den Rahmen nicht mutwillig zu verengen. Der Ton gehört in diesem Rahmen. Wer die Kommentarspalten dieses Forums verfolgt hat-Man denke an die hitzige Debatte um die Kinderstadt und ihre Demonstration‑, weiß, wie schnell aus einer Sachfrage ein Grabenkampf wird und wie mühsam der Weg zurück ist. Es ist eine alltägliche Beobachtung, dass ein zu spät gebremster Radfahrer
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