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Forum Jagd/Landwirtschaft/Weide

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Sikawildhaltung: Österreich beantragt Ausnahme

Bundesminister Norbert Totschnig hat am 30. September 2026 bei der Europäischen Kommission einen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung für die Haltung von Sikawild eingebracht. Ziel ist es, den betroffenen landwirtschaftlichen Betrieben auch künftig eine rechtssichere Haltung von Sikawild zu ermöglichen. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig: „Für mich war von Beginn an klar, dass wir alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen werden, um die Sikawildhaltung in Österreich auch langfristig zu ermöglichen. Genau deshalb haben wir nun den Antrag auf Ausnahmegenehmigung bei der Europäischen Kommission eingebracht. Damit setzen wir uns für Rechtssicherheit für die betroffenen Familienbetriebe, für regionale Wertschöpfung und für den Erhalt dieses wichtigen Betriebszweigs in Österreich ein.“ EU-Listung bringt Einschränkungen für Betriebe Im August 2025 wurde Sikawild in die europäische Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung aufgenommen. Österreich hatte sich gegen die Aufnahme ausgesprochen, die Listung wurde jedoch mehrheitlich beschlossen und trat am 7. August 2025 in Kraft. Für gelistete Arten gelten auf Grundlage der EU-Verordnung grundsätzlich weitreichende Beschränkungen, unter anderem für Haltung, Zucht und Handel. Für kommerzielle Bestände bestehen Übergangsbestimmungen von bis zu zwei Jahren. Unmittelbar nach der Entscheidung auf europäischer Ebene hat das Landwirtschaftsministerium (BMLUK) gemeinsam mit dem Verband der Wildtierhalter und der Land

New Holland feiert 120 Jahre gelbe Erntetechnik

Heute produzieren in Zedelgem rund 3.000 Mitarbeiter auf 36 ha (davon 20 ha unter Dach) Mähdrescher, Feldhäcksler und Großballenpressen. Dazu gehören die Schüttler-Mähdrescher CX, die Hybrid-Maschine CH, die Doppelrotor-Drescher CR, die Feldhäcksler der Baureihe FR Forage Cruiser sowie die BigBaler-Quaderballenpressen. Zwischen 2022 und 2025 investierte New Holland 150 Millionen Euro, um die Kapazitäten auszubauen. Die Produktion in Zedelgem geht auf das Jahr 1906 zurück, als Leon Claeys mit dem Bau von Dreschmaschinen begann. 1952 brachte Claeys den MZ auf den Markt, Europas ersten selbstfahrenden Mähdrescher. 1964 später kaufte Sperry Rand, der damalige Eigentümer von New Holland, das Claeys-Geschäft. 1991 kam New Holland in den Besitz von Fiat, und die aktuelle Marke New Holland wurde gegründet. 11.000 Einzelteile für den CR11 Als Hingucker zeigte New Holland anlässlich seines Jubiläums sein Mähdrescher-Flaggschiff in der Maisernte, den CR11 mit Twin-Rotor-Dreschwerk. Bei seiner Weltpremiere auf der Agritechnica 2023 wurde er mit einer Goldmedaille für sein innovatives Antriebskonzept ausgezeichnet, das mit deutlich weniger beweglichen Teilen auskommt. Mit 775 PS und bis zu 18 m breiten Schneidwerken zählt er zu den leistungsstärksten Mähdreschern der Welt. Ein CR11 besteht aus rund 11.000 Einzelteilen, vereint 75 neu patentierte Technologien und benötigt rund 500 Stunden für den Bau. Der Doppelrotor-Mähdrescher CR11 von New Holland ist das aktuelle Flaggschiff der Erntete

30 Millionen Euro Expansion zum 30-jährigen Bestehen

Insgesamt investiert die Alwera-Gruppe knapp 30 Mio. Euro in die Erweiterung des Standorts Wollsdorf bei St. Ruprecht an der Raab. Ein wesentlicher Teil davon fließt in das neue Produktions- und Logistikwerk von Steirerkraft. Auf einem zugekauften, unmittelbar angrenzenden Betriebsareal werden künftig Kürbiskerne, Käferbohnen und weitere Lebensmittel abgefüllt und für die Auslieferung vorbereitet. Die bisherige Abfüllung am Mietstandort Dietmannsdorf wurde nach Wollsdorf verlegt. Zudem werden bisher externe Lager am Standort zusammengeführt. Eine rund 4.000 m² große Logistikzone ermöglicht die gleichzeitige Abfertigung von bis zu zehn Lkw. Weitere 4.000 Palettenplätze stehen für Verpackungsmaterialien zur Verfügung. Nach Angaben der Alwera-Gruppe sollen dadurch Transportwege und Umlagerungen reduziert werden. Durch die Zusammenführung von 14 externen Lagern entfallen zudem Transportfahrten. Für das neue Werk wurden bestehende Hallen adaptiert, statt zusätzliche Flächen für einen Neubau zu versiegeln. Am Standort von Steirerkraft werden jährlich über 1 Mio. l Kürbiskernöl produziert. Quelle: diemosbachers Drei Werke mit klarer Aufgabenverteilung Die Produktion am Standort wird künftig auf drei Bereiche aufgeteilt. In „Werk 1“ werden Kürbiskerne angenommen, aufbereitet und gelagert sowie an Industriekunden ausgeliefert. „Werk 2“ übernimmt die Kürbiskernölproduktion. Im neuen „Werk 3“ befinden sich Abfüllung und zentrale Auslieferung. Durch die neue Anordnung von Warenannahme un

Fahrbericht: Valtra stellt neue T-Serie vor

Valtra hat seine neue T-Serie nicht nur optisch überarbeitet. Die Finnen haben unter anderem Motor, Fahrwerk, Bedienung und Elektronik neu oder weiter entwickelt. Die sechste Generation der T-Serie umfasst sechs Modelle mit einer Maximalleistung von 170 bis 245 PS, mit dem Flaggschiff T236. Triebwerk mit 7,5 Liter Herzstück ist jetzt der Core75-Motor von Agco Power. Der Sechszylinder mit 7,5 l Hubraum erreicht beim T236 ein maximales Drehmoment von 1.184 Nm. Dieses steht bereits bei 1.000 U/min zur Verfügung. Durch das niedrigere Drehzahlniveau lässt sich spritsparender arbeiten. Der Motor ist für den Treibstoff HVO freigegeben. Laut Valtra soll der spezifische Verbrauch im günstigsten Betriebspunkt im Vergleich zum bisherigen 74HD um bis zu 5 % geringer sein. Dafür sorgt das „Smart Power Management“. Anstelle einer Boostleistung stimmen Motor und Getriebe die erforderliche Leistung laufend auf die aktuelle Last und Arbeitssituation ab. Zusätzlich kann der Fahrer zwischen den drei Modi Eco, Normal und Power wählen. Der AGCO-Power-Motor Core75 steht nun auch Valtra zur Verfügung. Er entwickelt sein maximales Drehmoment von 1.184 Nm bereits bei 1.000 U/min. Quelle: Weninger Jetzt drei Getriebe Bei den Getrieben hat Valtra die Auswahl vergrößert. Als stufenloser Triebsatz wird nun das ML 180 von AGCO verbaut. Neu ist ein zehnfaches Lastschaltgetriebe mit zwei Gruppen und zehn Stufen. Es basiert auf dem bisher bekannten Lastschaltgetriebe mit vier Gruppen und fünf Stufen. Dieses

Aktueller Düngermark Herbst 2026

LANDWIRT: Die klassische Einlagerungssaison begann im Mai 2026 mit verhältnismäßig hohen Preisen. Wie hat sich der Düngermarkt seither entwickelt? Andreas KRAUS: Viele Landwirte empfanden den Preis im Vergleich zum Vorjahr und insbesondere im Verhältnis zu den aktuellen Erzeugerpreisen als zu hoch und haben daher nicht gekauft. Angesichts der inzwischen gestiegenen Gaspreise und der daraus resultierenden höheren KAS-Preise war das damalige Niveau rückblickend aber durchaus vernünftig. Seither haben die Preise stark geschwankt. Zwischenzeitlich gab es Rückgänge, dann ging es wieder nach oben. Kann man den Landwirten ihre Zurückhaltung angesichts der niedrigen Erzeugerpreise verübeln? Nein. Ich verstehe das sehr gut. Dünger ist deutlich teurer geworden, die Erzeugerpreise haben damit nicht Schritt gehalten. Dazu kommt in diesem Jahr die Dürre als Hauptproblem: Geringere Erträge verschärfen die Lage und schwächen die Liquidität. Die Summe der aktuellen Belastungen ist in dieser Form außergewöhnlich. Energiepreise, Importabgaben, internationale Konflikte, niedrige Erzeugerpreise und die Dürre treffen gleichzeitig auf die Landwirtschaft. Diese Kombination stellt die Betriebe derzeit vor eine besondere Herausforderung. [box] Was das Interview sonst noch enthält: Was den Dünger Teuer macht CO2-Grenzausgleich CBAM Was ist bei der Einlagerung zu beachten? [/box] Der Beitrag Aktueller Düngermark Herbst 2026 erschien zuerst auf landwirt-media.com .

„Schafmilch und Lammfleisch sind ausverkauft“

Die Weizer Schafbauern bestehen seit 1995. Welche Idee stand damals hinter der Gründung der Genossenschaft? Die Bauern in Weiz und Umgebung waren auf der Suche nach einer Alternative zur Rinderhaltung, weil die schweren Rinder bei der Beweidung Pfade in die hügelige Landschaft machten, die dadurch noch schwieriger zu bewirtschaften wurde. Findige Bauern versuchten es mit Schafen, was für die damalige Zeit sehr ungewöhnlich war. Die Schafhaltung brachte und bringt wirklich Vorteile für die Betriebe und so stellten immer mehr Bauern in der Region auf Schafe um. Die Schafbauern schlossen sich dann zu einer Genossenschaft zusammen, um ihre Produkte optimal zu vermarkten. Wie haben sich die Genossenschaft und ihre Mitglieder in den vergangenen drei Jahrzehnten entwickelt? Aus den wenigen belächelten Pionieren sind knapp 320 Familienbetriebe geworden, die Delikatessen mit und aus Schafen herstellen. 2017 wurde in Weiz eine neue Molkerei mit Fleischverarbeitung und Vermarktungszentrum gebaut. Wie viel Milch wird jährlich verarbeitet, wie viele Lämmer vermarktet? Es werden ganzjährig rund 350.000 Liter Schafmilch und etwa 5.000 Lämmer im Jahr verarbeitet und vermarktet. Welche Aufgaben übernimmt die Genossenschaft heute für ihre Mitgliedsbetriebe? Die Genossenschaft bietet ein gutes Netzwerk und man versorgt sich gegenseitig mit Wissen, gerade in schwierigen Zeiten, wenn Seuchen und Dürre die Betriebe bedrohen. Man kennt sich untereinander, ruft sich gegenseitig an, wie in einer groß

Direkt säen – Wasser sparen

Das extrem trockene Jahr hat gezeigt, wie wichtig es ist, Bodenwasser besser zu nutzen und Verluste zu minimieren – auch im oberösterreichischen Feuchtgebiet. Direktsaat soll dazu beitragen: Ernterückstände schützen die Oberfläche, weniger Bodenbearbeitung begrenzt die Verdunstung. Wie entscheidend auch die Wasseraufnahme ist, veranschaulichte Hans Gnauer mit einem Versickerungstest beim ersten Big No-Till Day in Schleißheim bei Wels. Während Direktsaat bisher vor allem im trockenen Osten Österreichs ein Thema ist, war dieser Feldtag im Feuchtgebiet etwas Besonderes. Manfred Derflinger, Gründer der Gruppe „Passion for Farming“, hatte am 4. September 2026 gemeinsam mit dem Verein Boden.Leben auf seinen Betrieb eingeladen. Neben Sämaschinen waren Strip-Till-Geräte, Technik zur Depotdüngung und Lösungen für das Zwischenfruchtmanagement zu sehen. [box] Was der Beitrag sonst noch enthält: Zinken räumen auf Scheibe ≠ Scheibe Der T-Schlitz [/box] Der Beitrag Direkt säen – Wasser sparen erschien zuerst auf landwirt-media.com .

Finale Gartenarbeiten im Oktober

Im Oktober erlebt das Land große Unterschiede, vom milden Weinbauklima bis zum Winterbeginn in den Alpen ist alles dabei. So können die Herbstarbeiten für die einen noch etwas warten, und bei anderen ist es schon höchste Zeit, damit anzufangen. Herbstlaub als Schutz und Mulch nutzen Vom Rasen muss das Laub entfernt werden, auf Beeten und unter Sträuchern ist die Menge entscheidend. Wenn sich das Laub auf Staudenbeeten zu hoch türmt, wird es für die darunterliegenden Pflanzen zur Last und sie leiden unter Sauerstoffmangel. Eine 5 cm hohe Schicht ist aber ein guter Schutz und Mulchmaterial zugleich. Im Frühjahr wird kaum etwas davon übrig sein. Unter Bäumen und Sträuchern darf es auch einmal 10 bis 20 cm hoch werden. Aus dem „Zu-Viel“ an Laub türmen Sie einen Laubhaufen in der Nähe Ihres Kompostes auf. Da freuen sich die Igel und Sie können das Laub schichtweise am Kompost aufbringen, wenn im Frühjahr auf einmal viel Rasenschnitt anfällt. Oder Sie lassen es länger reifen und haben in einem Jahr wertvollen Laubkompost. [box] Was dieser Artikel noch bereit hält: Rasen und Wiese winterfest machen Pflanzen im Herbst richtig setzen Rosen vor Frost schützen Hecken und Sträucher im Herbst nur bei Bedarf schneiden Staudenbeete als Winterquartier erhalten Wasserleitungen und immergrüne Pflanzen auf den Winter vorbereiten Wintergemüse und Hochbeet im Herbst pflegen Obstgarten für den Winter vorbereiten Gartengeräte und Maschinen im Herbst warten [/box] Der Beitrag Finale Gartenarbeiten i

Die Agraria Wels öffnet Ende November die Tore

Die Agraria, mit Schwerpunkt Rinder, findet von Mittwoch, 25. bis Samstag, 28. November 2026 in Halle 24 statt. Neben der Eröffnung mit Zuchtrinderpräsentation und Nachzuchtpräsentation der OÖ. Besamungsstation erwartet die Besucher am Donnerstag der Tierbeurteilungswettbewerb der landwirtschaftlichen Schulen. Höhepunkt ist der Tag der Rinderzucht am Freitag mit dem OÖ-Jungkuhchampionat von 45 Kühen der Rassen Fleckvieh, Braunvieh und Holstein sowie der Preisrichtung und Siegerehrung im Ring. Den Abschluss bildet am Samstag der Tag der Bambini und Jungzüchter mit der OÖ- Jungzüchterclubmeisterschaft. Der Beitrag Die Agraria Wels öffnet Ende November die Tore erschien zuerst auf landwirt-media.com .

Schlachtrindermarkt: Preise überwiegend stabil

Am deutschen Schlachtrindermarkt hat sich die Lage gegenüber der Vorwoche kaum verändert. Die vorhandenen Rinder können gut vermarktet werden, gleichzeitig wird die Nachfrage ausreichend gedeckt. Bei Jungstieren fallen die Stückzahlen regional etwas geringer aus. Insgesamt reicht das Angebot jedoch aus, um den Bedarf zu decken. Die Preise bleiben stabil. Bei den weiblichen Kategorien werden teilweise größere Mengen gemeldet. Auch hier bleiben die Preisempfehlungen unverändert. Österreich: Mehr Jungstiere am Markt In Österreich ist das Angebot an Jungstieren gegenüber den vergangenen Wochen etwas gestiegen. Der Bedarf der Schlachthöfe kann flächendeckend gedeckt werden. Das Preisniveau wird derzeit vor allem vom Inlandsgeschäft getragen. Im Export steht österreichische Ware in Konkurrenz zu Ware aus Polen. Die Preise bleiben gegenüber der Vorwoche unverändert. Schlachtkühe etwas fester Auch bei Schlachtkühen steigen die angebotenen Mengen leicht. Vor allem im Westen Österreichs kommen mehr Tiere auf den Markt, was für die Jahreszeit üblich ist. Die Nachfrage der Schlachthöfe bleibt zufriedenstellend. Zusätzlich starten wieder Schweiz-Kontingente. Die Preise ziehen nochmals leicht an. Bei Schlachtkälbern entwickelt sich die Nachfrage ebenfalls positiv. Die Preisnotierung steigt erneut. Einstellrinder und Nutzkälber Bei Einstellrindern bleiben Angebot und Nachfrage weitgehend unverändert. Im Fresserbereich ist die Nachfrage aufgrund des hohen Stieraufkommens erhöht. Die Preise b

Totschnig nimmt drei Bäuerinnen mit zum EU-Agrarministerrat

Anlässlich des Internationalen Jahres der Bäuerin 2026 hat Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig die Kampagne „Bäuerinnen im Fokus – Hof und Land in Frauenhand“ gestartet. Sie soll die Rolle und die Erfahrungen von Frauen in der österreichischen Landwirtschaft stärker sichtbar machen. Teil der Kampagne war ein Gewinnspiel, bei dem Bäuerinnen Fotos aus ihrem Arbeitsalltag einreichen konnten. Drei Teilnehmerinnen aus Tirol, Kärnten und dem Burgenland gewannen eine zweitägige Reise nach Brüssel und begleiteten Totschnig zum Rat der EU-Agrarminister. Anliegen aus den Betrieben Anna Frühwirth ist Hofübernehmerin eines Ackerbaubetriebs im Bezirk Güssing im Burgenland. Sie sprach sich vor allem für weniger Bürokratie aus, damit sich landwirtschaftliche Betriebe stärker auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren könnten. Julia Haidacher arbeitet als Lehrerin und Bäuerin auf einem familiengeführten Schaf- und Ziegenzuchtbetrieb im Bezirk Innsbruck-Land. Sie verwies auf die Bedeutung gezielter finanzieller Unterstützung und Entlastung für kleinstrukturierte Betriebe im Westen Österreichs. Tanja Andrej bewirtschaftet einen Schweinebetrieb mit Direktvermarktung im Bezirk Völkermarkt in Kärnten. Sie betonte den Bedarf an spezialisierten Fachkräften, um bäuerliche Familien im Arbeitsalltag zu entlasten und Erholungszeiten zu ermöglichen. Während ihres Aufenthalts konnten die drei Bäuerinnen die Beratungen des EU-Agrarministerrats mitverfolgen und Einblicke in die Arbeit der europäisc

Tirols Landwirtschaft durch Dürre gefordert

Das Anbaujahr 2026 war von Trockenheit und Hitzeperioden geprägt. Besonders betroffen war das Grünland, während in anderen Bereichen trotz schwieriger Bedingungen zufriedenstellende Erträge und gute Qualitäten erzielt wurden. LK-Präsident Josef Hechenberger betont, dass die Landwirtschaft neben Bildung und Beratung passende gesetzliche Rahmenbedingungen brauche. Angesichts klimatischer und wirtschaftlicher Herausforderungen seien zusätzliche Bürokratie und praxisfremde Vorschriften zu vermeiden. Die Auswirkungen 2026 kurz & knapp Grünland: Die Trockenheit verursachte massive Ertragseinbußen: in Nordtirol 20 bis 50 %, in Osttirol bis zu 70 %. Viele Betriebe müssen Futter zukaufen. Heu- und Grassilageballen verteuerten sich um 40 bis 50 %, Maissilageballen um 16 bis 20 %. Obst & Gemüse: Frost, Trockenheit und Starkregen erhöhten Aufwand und Schäden. Hitzeempfindliche Kulturen litten, Tomaten, Paprika, Melanzani und Zucchini erzielten überdurchschnittliche Erträge. Tirol bleibt führend beim Radieschenanbau: Jedes zweite österreichische Radieschen stammt aus Tirol. Im Obstbau verhinderten Frostschutz und Bewässerung größere Schäden; Probleme bereitete vor allem Feuerbrand. Direktvermarktung: Rund 80 % des Gemüses gehen über den Lebensmittelhandel, bei Erdäpfeln ist die Direktvermarktung zentral. Wegen steigender Betriebs-, Energie- und Lohnkosten setzen mehr Höfe auf direkten Verkauf, um Wertschöpfung am Betrieb zu halten. Die LK unterstützt sie dabei mit Beratung. Ackerbau: Bei

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