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Umgang mit der Krankheit
Drei gute Dinge des Tages

Ergotherapie war sehr aufschlussreich,hat gut geholfen,bin wieder ruhiger und Mut ist zurück,hab schönes Herbstlaub fotografiert. Termin beim Fahrradhändler war gut,hatte im Netz mich bestens vorbereitet,will noch nicht entscheiden Probefahrt fiel heute ins Wasser..... Jemand kennengelernt der mein defektes Rad anschaut,auch Optionen für den Neukauf eröffnet..... wird spannend

Umgang mit der Krankheit
Wie kann ich gut leben?

Sitzenbleiben ist was anderes, als wenn man mal bei einem sportlichen Wettkampf verliert oder einem das selbstgebaute Vogelhäuschen nicht gelingt. Sitzenbleiben bedeutet, dauerhaft und unumkehrbar aus seinem vertrauten Umfeld ausgestoßen und in eine Gruppe hineingezwungen zu werden, wo man altersmäßig nicht hinpasst und all das mit der Stigmatisierung, "zu dumm" zu sein. Das hat nichts mit dem Kindern zumutbaren Scheitern zu tun, sondern mit psychischer Grausamkeit gegenüber Kindern und Jugendlichen. Beim Sitzenbleiben ist das Herauslösen aus dem gewohnten Umfeld gerade gewollt. Das soll die Chance sein, ein neues Umfeld. Auch der Altersunterschied soll zu einer Verbesserung beitragen und Vernunft und Stärke ansprechen. So ist also das Scheitern beim Sitzenbleiben nicht schlimmer einzuordnen als ein Verlieren beim Wettkampf oder das Misslingen einer Handarbeit auch. Das Sitzenbleiben kann das ganze Leben positiv beeinflussen, besser als der Verweis von der Schule oder andere folgenschwere Disziplinarmaßnahmen wie Stumarest, Redeverbot oder Pflichtarbeiten. Dagegen hat das Sitzenbleiben in der jeweils passenden und notwendigen Situation noch einen tieferen Sinn. Das Sitzenbleiben ist nicht mehr so stark stigmatisiert, wie es noch vor geraumer Zeit üblich war.

Umgang mit der Krankheit
Drei gute Dinge des Tages

Guten Abend. Ein schöner Tag beginnt zu kippen, ich kann es aufhalten. Ein schönes Abendbrot gegessen. Ich lausche dem Regen und trinke Tee zur Nachtruhe.

Andere Therapieverfahren
Erfahrungen rTMS

Hallo, jetzt möchte ich einmal über meine Erfahrungen mit der rTMS berichten. Ich habe stationär 32 Behandlungen über 6 Wochen bekommen, zusätzlich zu Sertralin und abends Mirtazapin. In der Klinik hatte ich jedoch nur leichte Verbesserungen. Der Appetit und der Antrieb wurden etwas besser, aber nicht die Stimmung. Erst jetzt, nach 4 Wochen, kommt die gute Stimmung langsam wieder. Mit wurde gesagt, dass das noch Wochen nach der letzten Behandlung kommen kann und sich late response nennt. Das hat mich sehr erleichtert, denn ich war davon ausgegangen, dass der ganze Horror nach ein paar Sitzungen vorbei ist. Viele Grüße, Kada

Nutzertreffen
WhatsApp-Gruppe zum Austausch

Hallo Karl84, klicke einfach vom Handy aus auf den Link in dem Beitrag über Deinem Beitrag und Du solltest direkt zu WhatsApp kommen. Liebe Grüße, Markus

Umgang mit der Krankheit
Wie schafft ihr die Körperhygiene?

Hallo Mayanton, ich fühle mich ungepflegt oft schnell unwohl, daher ziehe ich es bisher soweit täglich durch, egal wie es mir geht. VG Gunther

Umgang mit der Krankheit
Wie geht's euch/mir, Wie war euer Tag

Heute bei meiner Psychiaterin gewesen, Apotheke, Frisör und Gassi. Ich bin so müde, als ob ich drei Nächte durchgemacht hätte.

Umgang mit der Krankheit
Wie schafft ihr die Körperhygiene?

Wenn es mir nicht gut geht, lege ich besonders viel Wert darauf mich zu pflegen. Das kann mit Pausen zwei oder drei Stunden dauern. Ich Unterteile das in mehreren Schritten. Zuerst Gesicht pflegen, dass hebt die Laune. Dezentes Make Up CC-CREME etwas Puder, Bronzer und Blush, Wimpern tuschen.. Wenn ich die Haare nicht waschen kann, Trockenshampoo bürsten frisieren und Lieblingsduft in die Haare sprühen. Dann große Pause und Kaffee trinken einen Podcast hören. Duschen und danach gemütlich eincremen, anziehen. Dafür lasse ich lieber den Spülfras stehen. Der läuft nicht weg. Damit mich der Anblick nicht nervt , Stelle ich alles ordentlich zusammen und lege ein Geschirrhandtuch drüber. Liebe Grüße Bittermandel2

Umgang mit der Krankheit
Ich fühle mich Hilflos und mitschuldig

Hallo Drea, da bleibt mir nur, Dir zu wünschen, dass Deine Therapie Dir hilft, mit der Situation einen guten Umgang finden zu können. Denn um für Deine Kinder da zu sein, ist es von Bedeutung, dass Du dazu auch in der Lage bist. Erstrecht wenn sie wollen dass Du für sie da bist. Wenn Dein Partner das von Dir nicht will, könnte Dir ja klar werden, wohin Deine Bemühungen führen sollten. Sollte er sich von Dir Hilfe wünschen, kann er das ja entsprechend äußern. Sogar wenn Du sie nicht immer wieder anbieten würdest. VG

Umgang mit der Krankheit
Freundschaften

Ein bisschen mehr Gelassenheit wäre doch ne Lösung eine Freundschaft weiterführen zu können. Man sollte das Gesagte quasi nicht immer so wichtig nehmen und auf sich beziehen. Manchmal hilft vielleicht auch Abstand zum Geschehen. Jedenfalls bringt jeder etwas mit was vielleicht mit Gelassenheit besser zu ertragen ist.

Umgang mit der Krankheit
Wahrnehmung in der Depression

Hallo Naefesch da ist sehr viel Gutes da! Freunde und Familienmitglieder die hinter Dir stehen, Deine aufgeschlossene, freundliche, emphatische und begeisterungsfähige Art - das alles bist ja auch Du! Aber halt nicht nur. Da gibts halt auch eine andere Seite, eine viel tiefere, (vielleicht auch melancholische?), düstere. Und solange die Depri-Kamera an ist kannst Du (so zumindest meine Erfahrung) das Objektiv noch so putzen oder die Vergrößerung noch so fein justieren - da siehst Du all die guten Seiten nicht. Das bedeutet aber nicht, dass die weg sind. Aufgefallen ist mir schon noch die etwas perfektionistische Aussage (theoretischer Anspruch vs. praktische Realität). Vielleicht möchtest Du da noch ein wenig nachjustieren? Oder den Anspruch an Dich vielleicht ein wenig flexibler gestalten? Vielleicht gibts Tage, die "einfach nur" durchgestanden werden müssen - und andere, wo Du einfach besser drauf bist und mehr erreichen kannst. Vielleicht ist es kein "entweder kann ichs - oder nicht" sondern das darf auch ein wenig schwanken. Provozierende Frage - denkst Du, der Beruf ist völlig an Deinen Bedürfnissen und Fähigkeiten vorbei? Beste Grüße Ben

Umgang mit der Krankheit
Imposter Syndrom - und jetzt?

Hallo Landalas, Ist es nicht so, dass die permanente Infragestellung deiner Selbst, auf einem schlecht entwickelten Selbstbewusstsein und Selbstwert beruhen? Warum und wie bist du zu einem Hochstabler, einem Schauspieler geworden? Warum versucht du nach außen hin etwas vorzugeben, was du vermeintlich oder tatsächlich nicht bist? Wer bist du wirklich? Ist das eime psychische Störung oder sind das einfach die Folgen eines Minderwertigkeitskomplexes? Ich denke, dass du solche Fragen längst mit deinem Therapeuten durchgekaut hast. Warum dringen Erfolge, Lob, Wertschätzung und Anerkennung nicht bei dir durch? Bist du tief verletzt worden in deinem Leben und hast eine Schutzmauer um dich herum gebaut? Das kenne ich sehr wohl aus meinem Leben. Die Befreiung liegt im Zerbruch bzw. Abbruch der Blockaden und Mauern im Inneren. Das ist ein schmerzlicher aber heilsamer Weg. Das ist meine Erfahrung. LG, Paul

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